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SUMMARY:Jörg Friedrich erklärt den „Weg nach Versailles“
DESCRIPTION:\nLesung mit r(h)ein-kultur-welt im Lohberger Ledigenheim\n\nHu
 ndert Jahre ist es her\, da begann ein Krieg\, der heute in den Geschichts
 büchern als „Erster Weltkrieg“ bezeichnet wird. Er brachte unvorstell
 bares Leid über die Völker Europas. Ein ganzer Kontinent lag in Schutt u
 nd Asche. War dieses verheerende Gemetzel tatsächlich nur ein Schritt auf
  dem Weg von Bismarck zu Hitler? War es eine logische Konsequenz\, nach de
 m sich das Deutsche Reich\, wirtschaftlich erfolgreich\, militärisch bril
 lant\, kulturell strahlend\, den Neid der übrigen Nationen zugezogen hatt
 e? Was unterschied Deutschlands Verhalten im Krieg von dem der Versailler 
 Siegermächte - von den kolonialistischen Briten\, den revanchistischen Fr
 anzosen oder den rassistischen USA? Führten sie Krieg\, um die Menschheit
  mit Völkerrecht und Demokratie zu beglücken? Achteten sie die Neutralit
 ät ihrer Nachbarn? Prüften sie ernsthaft Deutschlands Kompromissangebote
  oder setzten sie von Anfang an auf einen Unterwerfungsfrieden?\nHundert J
 ahre gab es auf diese und andere Fragen keine befriedigenden Antworten. An
 lässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkriegs bemühen sich
  diverse Historiker um eine solche Antwort. Einer von Ihnen ist Jörg Frie
 drich. Mit der ihm eigenen erzählerischen Kraft schildert er einen Zivili
 sationsbruch\, der Europa über Nacht in ein Schlachtfeld verwandelte\, au
 f dem Recht\, Humanität\, christliche Werte\, politisches Augenmaß und w
 irtschaftliche Vernunft auf allen Seiten mit Füßen getreten wurden\nMit 
 seinem Buch über den Bombenkrieg gegen Deutschlands Städte „Der Brand
 “ erzielte Jörg Friedrich einen Welterfolg: es liegt in zwölf Sprachen
  vor. Auch der Folgeband „Brandstätten“ wurde zum Bestseller. Friedri
 chs umfangreiches Werk enthält Standardtitel zur NS-Zeit\, die ihm intern
 ationale Auszeichnungen eintrugen.\nMit der Meinung des in Essen geborenen
  und in Berlin lebenden historischen Publizisten waren und sind aber nicht
  alle Leser und Historiker einverstanden. Kontroverse Diskussionen\, ein U
 mdenken und eine Neubewertung der Geschichte waren die Folge. Etliche Jahr
 e hat sich der Autor Zeit gelassen\, im Mai legte er sein neues Werk „14
 /18 – Der Weg nach Versailles“ vor. Sicher wird es darüber wieder Dis
 kussionen geben\, womöglich hitzige Debatten.\nSie können nun Jörg Frie
 drich am Dienstag den 24. Juni persönlich kennenlernen. Der Verein r(h)ei
 n-kultur-welt – rkw – hat den Autoren für eine Lesung im Ledigenheim 
 Lohberg gewinnen können. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintrit
 t für Erwachsene kostet 14 Euro\, für Schüler und Studenten 4 Euro. Kar
 ten gibt es im Vorverkauf in den Buchhandlungen Korn in Dinslaken in der E
 ppinghovener Straße 24 (Telefon 02064-58310) und in Wesel in der Brückst
 raße 13 (Telefon 0281-4773362). Ferner bei Schreibwaren Gross in der Frie
 drichsfelder Straße von Voerde (Telefon 02855-81958) und bei Buch und Pr
 äsent Mila Becker in Friedrichsfeld\, Bülowstraße 4 (Telefon 0281-41409
 ). Eventuelle Restkarten an der Abendkasse.
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